| Manche Dinge werden gesagt, manche sollten gesagt werden und andere werden auf Ewig verschwiegen.
Das Wort ist es, was den Frieden bringt, aber auch den Krieg, den Hass, die Liebe, Freund und Feind.
Das Worte keine Macht haben vergisst man spätestens dann, wenn man durch sie gekränkt wurde, verletzt und tief erschüttert. Oder vielleicht auch nur bewegt und angenehm überrascht.
Das Wort ist es, was unsere Verständigung erleichtert und uns den Menschen näher bringt. Ohne Worte ...
Zu manchen Dingen braucht man nichts sagen, doch ein erklärendes Wort hilft so manches Mal weiter. Der Mensch ist mit dem Wort groß geworden, wobei man sich fast schon fragt, was denn das erste Wort der Menschheit war. Oder gab es so etwas nicht, wie ein erstes Wort?
Nun ja, wir werden es nie erfahren. Aber diese Aneinanderreihung von Strichen und Punkten, die wir Buchtstaben nennen, bilden unsere Worte, die wir zwar nicht aussprechen, die doch für jedermann verständlich sind.
Jede Kultur hat ihre eigenen Worte, meistens ihre eigene Sprache und oft auch eine eigene Schrift.
Wer also alle Menschen der Welt würde verstehen wollen, müsste sich in Wort und Schrift durch viele Länder arbeiten, von den Dialekten ganz zu schweigen.
Ich werde mich nur einer Schrift bemächtigen, jener, die wir alle in der Schule gelernt haben und auch jener Worte, die wir wohl alle kennen, aber nicht alle auf die gleiche Art nutzen und verstehen wollen.
Worte, die in zwei Dingen, die wir Sprache nennen, existieren und die viele als so selbstverständlich ansehen, wie sie gar nichts sind.
Lesen ist eine wundervolle Gabe und noch größer ist die Gabe den Leser fesseln zu können.
Ich behaupte von mir sicherlich nicht, diese Gabe in vollen Ausmaß zu besitzen, aber ob dem so sein muss ist wohl die Frage.
Worte trägt jeder in sich, man muss sie nur aussprechen oder niederschreiben.
Dies also sind meine Worte ...

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Text, Fotos & Design ©
2007-2010 Yvonne Hüsecken
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